Spurenlage || 6.–8. März

Wetter

Aufgrund der negativen Energiebilanz der Schneeoberfläche im Laufe der letzten Tage kam es zu einer Akkumulation des Harschdeckels. Der Harschdeckel wird immer dicker und weicht tagsüber vielerorts nicht mehr vollständig durch → das verhindert ein Einbrechen und damit die Belastung tieferer Schwachschichten → die Lawinensituation verbessert sich. Durchstößt man den Harschdeckel mit dem Griff des Skistocks, so lässt sich im flachen Gelände ein kurzer Blick in die Schneedecke werfen und die Dicke des Schmelzharschdeckels abschätzen. Eine Mächtigkeit von mindestens etwa 10 - 15 cm ist dabei positiv zu bewerten. Vorsicht: Je nach Höhenbereich, Hangexposition und Hangneigung kann dieser Wert variieren.  

Verhältnisse

Hoher Taupunkt: Häufig im späten Frühjahr – die Oberfläche des Harschdeckels ist glatt und vereist.
Niedriger Taupunkt: Durch Sublimationsprozesse bildet sich eine raue, griffige Struktur an der Oberfläche.

Lawinensicherheit

Der aktuelle Lawinenlagebericht für die jeweilige Region sollte vor jeder Tour aufmerksam gelesen und in die Planung einbezogen werden, da sich die Lawinengefahr im Tagesverlauf – insbesondere am Nachmittag – deutlich verändern kann. Bei Bedarf veröffentlichen die Lawinenwarndienste dafür einen eigenen Bericht für den Nachmittag.